Laufende Projekte

321: Vor 1.700 Jahren begann jüdisches Leben in Deutschland (Köln) Das Projekt: „Lob-Preis“

Das Festjahr 2021 ist nicht nur eine wichtige Gelegenheit, um auf die lange Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland und Europa zu verweisen. 2021 soll auch ein Jahr sein, das Brücken baut und Mauern einreißt, indem unser gemeinsames Leben in einem modernen Land der Gegenwart in den Fokus gerückt wird.

Die Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen beteiligt sich mit einem Großprojekt an den Kultur-Veranstaltungen: Die Video-Künstlerin Ruth Bamberg wird eine Video-Installation gestalten, wissenschaftlich begleitet von Dr. L. Joseph Heid.

Zu ihrem Video-Projekt „Lob-Preis“ schreibt Ruth Bamberg: Es ist ein Privileg, anlässlich der bundesweiten Festivitäten zu „1700 Jahre jüdisches Leben im Rheinland“ beteiligt zu sein! Und ebenso rund ein Jahr lang das Leben in der Jüdischen Gemeinde DU/OB/MH begleiten zu dürfen. Mit größtmöglicher Sorgfalt nehme ich die Herausforderung an, meine Einblick zu dokumentieren. Nach etwa einem Jahr möchte ich zeigen, was ich gesehen habe und wie ich es gesehen habe. Mein Geschenk zum Festjahr 2021. Das Portrait einer Gemeinde und gleichsam ein Abbild jüdischen Lebens in Deutschland heute.

#Baumhaus – Bewohnerin seit 2020

Die Digitale Revolution wird zu Veränderungen führen, die wesentlich komplexer, umfassender und tiefgreifender sein werden, als in allen Generationen vorher zusammen genommen. Das lässt einen Schluss zu: Die Digitale Revolution ist die grösste Herausforderung, Chance und Gefahr, der wir Menschen jemals gegenüber standen. Leider sehen wir in Deutschland aber Digitalisierung nur als eine technische Veränderung und sind dabei wieder die gleichen Fehler zu begehen, wie in den letzten 200 Jahren der Industrialisierung. Um sich dieser Herausforderung zu stellen, haben wir im Juli 2019 ein Netzwerk in Duisburg gegründet, genannt #BAUMHAUS, das sich konkret mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Stadt beschäftigt.

#Baumhaus Podcast – www.baumhausnetzwerk.de

Ein Baumhaus -Projekt und erstmalig ein Podcast von mir produziert.

Digital-kulturelles Manifest

Im Schreibprozess – agil, online, analog – entstanden bei stARTconference, die Plattform für Künstler, Kreative und Kulturschaffende, die sich zu dem Thema Digitalisierung im Kultursektor austauschen und inspirieren lassen wollen.

 itawegmanfilm.de


Es ist Zeit für einen Film über Ita Wegman

Aktuell laufen Filme über bemerkenswerte Frauen des letzten Jahrhunderts in den Kinos: über die Tänzerin Loïe Fuller, die zweifache Nobelpreisträgerin Marie Curie, die Malerin Paula Modersohn-Becker, die Psychoanalytikerin Lou Andreas-Salomé; alles im Rückblick auf eine Zeit, in der Frauen das Studium der Medizin nur im weltoffenen Zürich gestattet war, in der sie nicht wählen oder ohne den Gatten Verträge unterschreiben durften. Trotzdem sind es keine feministischen Filme. Es sind sorgsam skizzierte Portraits, die lebendig machen, dass Frauen ihren eigenen Weg mit Hilfe der eigenen Überzeugungen und aus eigener Kraft gehen. Es ist Zeit für einen Film über Ita Wegman.

Medienkunst

 Lucky Gretchen 2019

„Um eine Form transformierter Kommunikation geht es in der Arbeit „Gretchenfrage“ der Medienkünstlerin Ruth Bamberg. Diese Video-Installation besteht aus zwei Monitoren: Die eine Videosequenz zeigt wie durch eine Überwachungskamera aufgenommen die Schauspielerin Maria Neumann in der Rolle des „Gretchens“ in der bekannten Kerkerszene aus Goethes „Faust 1“. Die andere Videosequenz bringt dagegen einen Filmausschnitt aus der US-amerikanischen Fernsehserie „House of Cards“ mit der Schauspielerin Robin Wright, die mit dem Kerker-Monolog von „Gretchen“ aber untertitelt ist. Auf diese Weise wird ein über 200 Jahre alter Text einer Kunstfigur transformiert zur aktuellen Sprache einer zeitgenössischen Frau aus dem hier und jetzt.“ Olaf Reifegerste, RP, 20. März 2019

…………………………………………………………………………………………………………………………….Maria Neumann, rechts

 klimtprojekt 2018

Im Zentrum der Mensch, in all seiner Schönheit, Verletzbarkeit und seinem Vermögen. Gemeinsam mit Schauspielern des Michael Tschechow Studio Berlin entstand diese Bewegtbild-Komposition.

Heimat:Herzstück, 2015

VideoInstallation: 6 Monitore / 64 Videos

bijan-berlin
herzfenster
buxtehude
ruth-benefeld1
fried-p
anja-lindner
salzburg-hbf
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stefan-pangritz
ruth-at-home

Lichtbotschaft vertikaler Himmel 2003, Szene Rheinland, Rheinisches Landesmuseum Bonn

„Musik ist in 2“ 2002 in Bern, Kornhausforum und Düsseldorf, Stilwerk. Klang-Videoinstallation, 20 Monitore, 27 Videoclips

here we are“ – 1999  für den Niederrheinischen Herbst, Kulturraum Niederrhein Videoinstallation, 20 Monitore, 78 Videoclips

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