Aktuelles + Projekte

1.
Was nicht kommuniziert wird, ist nicht, und je mehr es kommuniziert wird, desto mehr ist es.
2.
Alles, was kommuniziert wird, ist etwas wert, und je mehr es kommuniziert wird, desto wertvoller ist es.
3.
Wer kommunizieren will, darf wenig informieren.

Vilém Flusser 1995

AKTUELL Lucky Gretchen

„Um eine Form transformierter Kommunikation geht es in der Arbeit „Gretchenfrage“ der Medienkünstlerin Ruth Bamberg. Diese Video-Installation besteht aus zwei Monitoren: Die eine Videosequenz zeigt wie durch eine Überwachungskamera aufgenommen die Schauspielerin Maria Neumann in der Rolle des „Gretchens“ in der bekannten Kerkerszene aus Goethes „Faust 1“.

Die andere Videosequenz bringt dagegen einen Filmausschnitt aus der US-amerikanischen Fernsehserie „House of Cards“ mit der Schauspielerin Robin Wright, die mit dem Kerker-Monolog von „Gretchen“ aber untertitelt ist.

Auf diese Weise wird ein über 200 Jahre alter Text einer Kunstfigur transformiert zur aktuellen Sprache einer zeitgenössischen Frau aus dem hier und jetzt.“

Olaf Reifegerste, RP, 20. März 2019

AKTUELL  klimtprojekt2018

Im Zentrum der Mensch, in all seiner Schönheit, Verletzbarkeit und seinem Vermögen.

Die Arbeit wurde inspiriert durch das Bild „Leben und Tod“ von Gustav Klimt 1911/1915 

In Gustav Klimts 1. Fassung von 1911, sahen wir den Tod als mystisches Wesen. Der Tod war milde. 1915 verwandelte Klimt diesen Tod zu einem brutalen und weltlichen Gesellen, der die Menschen gewaltsam aus dem Leben reisst. Was war geschehen? Die Welt, die Gustav Klimt zu seiner Zeit umgab, wurde 1914 zu einer anderen!

Heute wird wieder alles, bis in die Alltäglichkeiten hinein verändert. Wieder durch eine neue Technologie – Digitalisierung.

Gemeinsam mit Schauspielern des Michael Tschechow Studio Berlin entstand diese Bewegtbild-Komposition.

AKTUELL   itawegmanfilm.de


Es ist Zeit für einen Film über Ita Wegman

Aktuell laufen Filme über bemerkenswerte Frauen des letzten Jahrhunderts in den Kinos: über die Tänzerin Loïe Fuller, die zweifache Nobelpreisträgerin Marie Curie, die Malerin Paula Modersohn-Becker, die Psychoanalytikerin Lou Andreas-Salomé; alles im Rückblick auf eine Zeit, in der Frauen das Studium der Medizin nur im weltoffenen Zürich gestattet war, in der sie nicht wählen oder ohne den Gatten Verträge unterschreiben durften. Trotzdem sind es keine feministischen Filme. Es sind sorgsam skizzierte Portraits, die lebendig machen, dass Frauen ihren eigenen Weg mit Hilfe der eigenen Überzeugungen und aus eigener Kraft gehen. Es ist Zeit für einen Film über Ita Wegman.

Soziale Plastik

NEUE HORIZONTE –  Dynamik im Fluss 2016

Eine Kooperation initiiert, zusammengeführt und an den Schnittstellen verknüpft von der Künstlerin: Museums der Deutschen Binnenschifffahrt, Paul Schatz Stiftung Basel, Paul Schatz Gesellschaft Stuttgart, OPHARDT-Maritim, Technikzentrum Duisburg der ThyssenKrupp Steel Europe AG und ‚Ensemble Neue Horizonte Bern‘

Thomas Warnecke,Stadtpanorama Duisburg


Kuturgutexpress – Projektmanagement 2014

Flashmob im Mai Idee und Durchführung, 2012

Substanzgruppe – „Traumzeit“, Initiatorin 2012

Hier ein für die „Traumzeitretter“ historisches Dokument!

Ruhrort – Research – onlinedokumentation  Mitinitiatorin, Projektmanagement, Ausführende 2007/2008

Kontakt & Impressum

Ruth Bamberg, Projekte + Vernetzung Medienkunst

Max -Reger-Str. 3

D – 47057 Duisburg

Tel: +49 203 87 26 21

Mobil: +49 175 957 9408

Fax: +49 32 22 1486 279

Mail: post@ruthbamberg.de

 

Ruth Bamberg, Medienkünstlerin, lebt und arbeitet in Duisburg. Bewegtbildexperimente und Filmerfahrung in Produktionen mit Christoph Schlingensief, Sönke Wortmann u.a. ab 1988.  Architekturstudien in Essen. 1990-1993 freies Studium der Medientheorie und -praxis bei Prof. Richard Kriesche, HfG Offenbach, und Dara Birnbaum, Städel, Frankfurt a. M. Aspekte der Wahrnehmung, Interaktion, Partizipation, Vernetzung, Öffentlicher Raum. Closed-Circuit, Medienskulptur, Telematische Skulptur. Filmklasse Urs Breitenstein, HfG Offenbach, ExperimentalFilm. Seit 1993 freischaffende Medienkünstlerin mit Ausstellungstätigkeit in Deutschland und der Schweiz. Interdisziplinäre Projekt-Kooperationen. Publikationen, Vorträge und Seminare zu Medienthemen. Ab 2005 erweiterter Kunstbegriff u.a.:  2006 Mitwirkung in der Substanzgruppe des Kongresses „Ursache Zukunft – Initiative zur Menschenwürde“ am Goetheanum in Dornach, Schweiz u.a. mit Wolfgang Zinggl, George Steinmann, Walter Kugler, Hildegart Kurt. 2008 „Ruhrort-Research„ Soziale Skulptur im Stadtteil Ruhrort mit Theater Arbeit Duisburg – TAD. 2014 Mitwirkung „Kulturgutexpress“, sozial plastizierter Sonderzug durch Deutschland, Österreich, Slowenien und Kroatien.

Werkauswahl hier

© 2017 Ruth Bamberg
Alle gezeigten Arbeiten unterliegen dem Copyright und dürfen durch kein Aufzeichnungsverfahren zur Weiterverwendung benutzt werden, wenn dafür von der Künstlerin keine schriftliche Genehmigung vorliegt. Jede nicht genehmigte Nutzung ist ausdrücklich untersagt und kann Schadensersatzansprüche sowie strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. Verantwortliche i.S.d. § 55 Abs. 2 RStV und inhaltlich Verantwortliche nach § 5 TMG: Ruth Bamberg.
Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.