Laufende Projekte

JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND

Lob-Preis – Videoinstallation

Ausstellungseröffnung war am Donnerstag, 16. Dezember 2021, 19.00 h

Begleitend zur Ausstellung wird eine Broschüre unter eben dem Namen „Lob-Preis“ erscheinen, die das Projekt näher beschreibt und darüberhinausgehende Texte beinhaltet.

Laufzeit der Ausstellung:

17. Dezember 2021 – 10. April 2022 – montags bis donnerstags 10.00 h – 16.00 h Bei Rückfragen oder Interesse an einer Führung kontaktieren Sie uns gerne unter info@jgduisburg.de Jüdische Gemeinde Duisburg, Springwall 16, 47057 Duisburg

Presse:

“ … Das Videoprojekt »Lob-Preis« von Bamberg und Heid fand auch das Interesse der Organisatoren des Festjahres »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«, die die filmische Begleitung des religiösen und sozialen Lebens rund um die Duisburger Synagoge am Springwall finanziell fördern. Aber durch den Ausbruch der Corona-Pandemie drohte das Projekt noch vor seinem Beginn zu scheitern. Keine Gottesdienste zu den Hohen Feiertagen, kein Purimball, keine Laubhütte, und natürlich musste auch Simchat Tora, das Fest der Torafreude, aufgrund der Pandemie-Beschränkungen abgesagt oder für Besucher eingeschränkt werden. »Wir haben uns nicht entmutigen lassen und die Herausforderung angenommen, auch in dieser Situation jüdisches Leben in Duisburg präsentieren zu wollen«, sagt Ludger Heid. »Kein leichtes Unterfangen in Corona-Zeiten, da das Gemeindeleben mehr oder weniger zum Erliegen gekommen ist.« Zwar habe sie sich die Dreharbeiten für »Lob-Preis« anders vorgestellt, betont Bamberg, jetzt seien die Videoaufnahmen aber ein Prozess geworden, der einen »historischen Moment« dokumentiere. »Wir haben Corona mit ins Bild genommen.« …

https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/das-religioese-jahr-als-video

#ruthbamberg

321: Vor 1.700 Jahren begann jüdisches Leben in Deutschland (Köln)

Das Festjahr 2021 ist nicht nur eine wichtige Gelegenheit, um auf die lange Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland und Europa zu verweisen. 2021 soll auch ein Jahr sein, das Brücken baut und Mauern einreißt, indem unser gemeinsames Leben in einem modernen Land der Gegenwart in den Fokus gerückt wird.

Die Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen beteiligt sich ab November 2020 mit einem Großprojekt an den Kultur-Veranstaltungen: Die Video-Künstlerin Ruth Bamberg wird eine Video-Installation gestalten, wissenschaftlich begleitet von Dr. L. Joseph Heid.

Purim im Coronajahr 2021 – Still aus der Installation LOB PREIS, von Ruth Bamberg

#Baumhaus – Bewohnerin seit 2020

… Die digitale Revolution hat zu Veränderungen geführt, die wesentlich komplexer, umfassender und tiefgreifender waren, als in manchen Generationen vorher zusammen genommen. Das lässt den Schluss zu: Die digitale Revolution ist eine der größten Herausforderung, Chancen und Gefahren, der wir Menschen in mindestens den letzten 300 Jahren gegenüber standen. Leider sehen wir in Deutschland aber Digitalisierung nur als eine technische Veränderung und sind dabei wieder die gleichen Fehler zu begehen, wie seit der Industrialisierung. Das gilt vielleicht besonders für Duisburg. Um sich dieser Herausforderung zu stellen, haben wir im Juli 2019 ein Netzwerk in Duisburg gegründet, genannt #BAUMHAUS, das sich konkret mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Stadt beschäftigt.

#Baumhaus Podcast – www.baumhausnetzwerk.de

Ein Baumhaus -Projekt und erstmalig ein Podcast von mir produziert.

Medienkunst

 Lucky Gretchen 2019

„Um eine Form transformierter Kommunikation geht es in der Arbeit „Gretchenfrage“ der Medienkünstlerin Ruth Bamberg. Diese Video-Installation besteht aus zwei Monitoren: Die eine Videosequenz zeigt wie durch eine Überwachungskamera aufgenommen die Schauspielerin Maria Neumann in der Rolle des „Gretchens“ in der bekannten Kerkerszene aus Goethes „Faust 1“. Die andere Videosequenz bringt dagegen einen Filmausschnitt aus der US-amerikanischen Fernsehserie „House of Cards“ mit der Schauspielerin Robin Wright, die mit dem Kerker-Monolog von „Gretchen“ aber untertitelt ist. Auf diese Weise wird ein über 200 Jahre alter Text einer Kunstfigur transformiert zur aktuellen Sprache einer zeitgenössischen Frau aus dem hier und jetzt.“ Olaf Reifegerste, RP, 20. März 2019

 klimtprojekt 2018

Im Zentrum der Mensch, in all seiner Schönheit, Verletzbarkeit und seinem Vermögen. Gemeinsam mit Schauspielern des Michael Tschechow Studio Berlin entstand die Bewegtbild-Komposition.

Heimat:Herzstück, 2015

VideoInstallation mit 65 Videoclips, div. Monitore nach Raumsituation

Ich habe an Freunde und Kollegen aus Mitteleuropa und etwas darüber hinaus einen Aufruf versendet mit der Bitte, ein Video mit Ton von 1 Minute Dauer herzustellen und zu mir nach Duisburg zu schicken. Darauf soll der Blick aus ihren Fenster festgehalten sein.

65 Videos sind bei mir eingegangen. Diese  laufen gleichzeitig auf verschiedenen Bildschirmen in der Installation: Heimat:Herzstück

Die Bildschirme sind nach Himmelsrichtungen im Raum verteilt und je nach Herkunftsort den Bildschirmen zugeordnet. So werden die Bildschirme wieder zu Fenstern. 

bijan-berlin
herzfenster
buxtehude
ruth-benefeld1
fried-p
anja-lindner
salzburg-hbf
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stefan-pangritz
ruth-at-home

Lichtbotschaft vertikaler Himmel 2003, Szene Rheinland, Rheinisches Landesmuseum Bonn

„Musik ist in 2“ 2002 in Bern, Kornhausforum und Düsseldorf, Stilwerk. Klang-Videoinstallation, 20 Monitore, 27 Videoclips

here we are“ – 1999  für den Niederrheinischen Herbst, Kulturraum Niederrhein Videoinstallation, 20 Monitore, 78 Videoclips

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